Erschienen im “Westfälischen Volksblatt” am 30.03.2012

Jetzt wird’s poppig im Bad

Marcus Kaiser von der Badgalerie informiert über Badtrends

Knallfarben wie Rot, Pink oder Grün sind in der Mode derzeit angesagt. Da darf es auch im Bad etwas bunter werden. Was derzeit „in“ ist, erklärt Marcus Kaiser von der Badgalerie in Schloß Neuhaus.

Unsere Kunden legen immer mehr Wert auf Komfort und Ästhetik. Das Bad ist oft der erste Raum, den sie morgens betreten, und sie möchten gut in den Tag starten oder sich hier nach einem anstrengenden Arbeitstag erholen. Barrierefreien Duschen beispielsweise sind mittlerweile schon fast Standard. Sie sind bequem zu betreten, leicht zu reinigen und lassen viel Spielraum bei der Gestaltung. Inzwischen haben wir sogar ein Modell entwickelt, das auf jeder Etage eingebaut werden kann. Die „Easygo Plus“ entsorgt das Abwasser über eine Pumpe, so dass man wegen des Abflusses nicht mehr durch die Decke des darunterliegenden Raumes bohren muss.

Zum Komfort gehören auch ein WC mit Bidet-Funktion, Multimedia-Elemente wie Radio und Fernsehen oder eine Badewanne mit Präventionsmassagedüsen, die ganz individuell an den Stellen angebracht werden, wo man regelmäßig Verspannungen hat. Oder eine Dampfdusche, die nicht mehr Platz braucht als eine normale Dusche. Sie hat ähnliche gesundheitliche Vorteile wie die Sauna, ist aber schonender für den Kreislauf.

Sehr angesagt sind große, längliche Fliesen, die horizontal verlegt werden. Anstelle von farbigen Bordüren aus Mosaikfliesen kann man hier Akzente mit Kacheln in einem anderen Farbton setzen, die sich wie ein Streifen von der Decke zum Boden ziehen. Zu weißen Kacheln sehen zum Beispiel Dunkelbraun oder Schwarz gut aus.

Ein echter Hingucker sind die neuen farbigen Armaturen von Jörger. Neben Weiß und Schwarz ist die an ein iPhone erinnernde Plateau-Serie nun auch in sieben starken Farben erhältlich: Gelb, Orange, Türkis, Pink, Lila, Apfelgrün und Hellbau. Sie sorgen für ein avantgardistisches Ambiente im Bad.

Farbige Akzente lassen sich auch mit verputzten Wänden setzen. Sie können bei Bedarf in einem anderen Ton gestrichen werden und so immer den aktuellen Vorlieben angepasst werden. Der Putz lässt das Bad zudem gemütlich und wohnlich wirken.

Aber auch Naturtöne und -materialien sind nach wie vor gefragt. Zum Beispiel ein Flusskieselboden in der Dusche oder Bodenfliesen in Holzoptik. Das wirkt sehr wohnlich und ist im Bad pflegeleichter als echtes Holz. Naturstein für Ablagen, Waschbecken und Fensterbänke ist weiter „in“ – er sieht edel aus und ist nachhaltig, da unverwüstlich.

Obwohl der Trend zu immer größeren Duschköpfen geht, sind auch immer mehr Wasser sparende Modelle auf dem Markt. Es gibt beispielsweise Armaturen, die den Wasserstrahl mit Luft anreichern. Das fühlt sich genau so gut an wie früher, spart aber viel von dem kostbaren Nass ein. Weitere Infos unter www.badgalerie.de

Foto: Jörger/ Badgalerie