Erschienen im November 2020 in der Sonderveröffentlichung „Wohlfühlen“ Neuen Westfälischen, Region Hochstift

Home office ist Streßtest fürs Bad

Paderborn. Das Badezimmer ist für immer mehr Menschen in der Coronazeit zum Rückzugsort im Haus geworden. Der Raum, an dem bislang die Tage nur beginnen oder ihren Abschluß finden, bekommt auch zwischendurch eine stärkere Bedeutung. Denn in Zeiten von Home Office und Corona Beschränkungen wird das Zuhause intensiver genutzt, als zuvor. Dass dabei das Bad auch größeren Anforderungen genügen muss, das weiß Marcus Kaiser von der Badgalerie Blome in Schloß Neuhaus. „Machen Sie Ihr Bad fit, damit es Sie mit gemütlicher Atmosphäre durch den Tag begleiten kann“, lautet deshalb seine Empfehlung.

Sich wohl fühlen, das ist derzeit eine wichtige Tageszutat. Und da hat ein Badezimmer zuhause nicht mehr nur reine Funktionalitäten wie Dusche, WC und Waschbecken zu erfüllen. Badezimmer heute müssen zugleich funktional und gemütlich, modern und technisch gut gerüstet sein. Je mehr sich Menschen zuhause aufhalten, umso stärker stellen sie fest, welch hohen Stellenwert das Bad neben der Küche hat. Ein Raum, dessen Umbau sich lohnt und langjährig bezahlt macht. Die Phase der Corona Nutzung mit viel home office spiele da dann bei der Lebensdauer von Bädern schon eine Rolle. „Jetzt zahlt es sich aus, wenn hochwertige Materialien verbaut wurden und Designs auch zeitlos elegant sind“, sagt Kaiser.

Doch auch an die Zukunft sollten Badrenovierer denken, rät der Geschäftsführer der Badgalerie. Aus seiner Erfahrung weiß er, dass viele Menschen sich nur ungern mit dem Thema Alter anfreunden möchten. Dabei reicht ein Badumbau weit in die Zukunft. Von bis zu 30 Jahren „Haltbarkeit“ spricht der Experte, wenn er berichtet, wie groß die Abstände zwischen den Erneuerungen von Bädern sind. Und das, obwohl der Raum recht häufig genutzt wird. Wer also jetzt eine Sarnierung plant, kann mit bodengleichen Duschen, ergonomisch gestalteten Haltegriffen, die zugleich Designakzente setzen, unterfahrbaren Waschtischen, kippbaren Spiegeln und viel Stauraum durchaus vorsorgen. Auch WCs mit Duschfunktion bieten sich an.

Dass schon bei der Planung ein modern eingerichtetes und zugleich gemütliches Bad entsteht, das mit Materialien und Farben sowie Formen das Auge verwöhnt, daran arbeitet das Planungsteam der Badgalerie aus Schloß Neuhaus beispielsweise mit den Kunden gemeinsam. Der Besuch in der großzügigen Ausstellung gibt eine erste Richtung an, geplant wird dann immer individuell. Eine gute technische Infrastruktur im Raum, möglicherweise sogar mit Internetanschluß, Platz für Bildschirm oder Kommunikation inklusive sind ganz neue Herausforderungen, die die Badgalerie annimmt und bei der Renovierung mit umsetzt. Damit ein Bad nicht nur funktional, gemütlich, sondern auch modern ist.

Foto: Das große Atrium der Badgalerie bietet auch unter Corona Bedingungen genug Platz zur Planung mit Abstand, zum Schauen laden die Schaubäder in ihren einzelnen Kabinen ein. Foto: Externest