Erschienen in der “Neuen Westfälischen” am 16.10.2010

Duschtypen gesucht

Tipps für noch mehr Vergnügen in der eigenen Wellnessoase

Ein Leben ohne die morgendliche Dusche ist aus dem Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Worauf sollte man beim Kauf achten? Und wie kann man sich Reinigung und Pflege erleichtern? Ulrich Blome von der Badgalerie in Schloß Neuhaus gibt Tipps.

Für Vorausschauende: Wer seine Dusche erneuern möchte, sollte am besten gleich ein barrierefreies Modell wählen. So braucht man im Alter nicht noch einmal umzubauen und hat bereits jetzt den Komfort. Nicht nur, dass man so bequemer „einsteigen“ kann – auch das Putzen geht leichter. Man kann die Dusche in einem Durchgang mit dem Boden mitwischen. Integrierte Ablageflächen können gleichzeitig als Sitzgelegenheit dienen. Alternativ lassen sich bei Bedarf Klappsitze anbringen, die es in attraktiven Farben und hautsympathischem Material gibt. Unter bestimmten Bedingungen lassen sich barrierefreie Duschen sogar in Obergeschossen einbauen. Hierzu am besten den Fachmann fragen.

Für Eilige und Putzmüde: Besonders leicht zu reinigen sind Duschtüren aus Echtglas mit abnehmbaren Dichtungsschienen. Die Borstenleisten sind leicht zu putzen, so dass sich kein Schimmel festsetzen kann, und schließen trotzdem beim Duschen wasserdicht mit dem Boden ab. Inzwischen gibt es sogar Türen mit wasserabweisender Nano-Beschichtung auf der Innenseite. Das Wasser perlt daran ab, so dass die Türen schneller trocknen und nicht mehr jede Woche geputzt werden müssen. Für Absätze in der Dusche nimmt man am besten Naturstein. Zum einen kann sich so zwischen den Fugen kein Schimmel bilden, zum andern erwärmt sich das Material beim Duschen und bietet dadurch eine warme, angenehme Sitzfläche. Auch als Ablage sind sie praktischer als verchromte Körbe, die oft schwer zu reinigen sind.

Für Platzsparer: Wer ein kleines Bad hat, kann mit zahlreichen Tricks Platz sparen. Zum Beispiel mit Duschtüren, die man nach innen wegklappen kann. Das vergrößert die nutzbare Fläche, während man nicht duscht, und lässt den Raum größer wirken. Alternativ kann man die Dusche auch vor dem Fenster einbauen. Spezialglas oder beschichtete Folie schützen vor neugierigen Blicken, und das Fenster ist leichter zu öffnen, als wenn man sich über eine Badewanne beugen muss.

Für Wannenfreunde: Wer wenig Platz hat, sich aber trotzdem nicht zwischen Dusche oder Wanne entscheiden will, für den ist die Blome Duschbadewanne DuBa ideal. Das ist eine Wanne mit einem tiefen, fast ebenerdiger Einstieg, der zum Baden mit einem Schott verschlossen werden kann. Der Boden ist gerade und rutschfest, so dass man einen deutlich besseren Halt hat, als wenn man in einer herkömmlichen Badewanne duscht. Die DuBa ist in verschiedenen Längen erhältlich und kann bundesweit ohne Fliesenschaden in einem halben Tag eingebaut werden.

Für Wellness-Fans: Wer sich Wellness für Zuhause gönnen möchte, aber nicht genug Platz für eine Sauna hat, für den ist ein Dampfbad die ideale Alternative. Inzwischen gibt es clevere Kombinationen aus Dusche und Dampfbad, die nicht mehr Raum einnehmen als eine herkömmliche Dusche. Die heilende Wirkung des Dampfes ist schon seit der Antike bekannt. Der heiße Dampf ist gut für die Atemwege, regt den Stoffwechsel an, entspannt und entschlackt. Da die Temperatur niedriger und die Luftfeuchtigkeit höher ist als in der Sauna, ist das Dampfbad besonders für Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen geeignet. Ergänzende Optionen wie sanfte Klänge, beruhigendes Farblicht und herrlich duftenden Aromen machen aus dem Dampfbad ein Erlebnis für alle Sinne und helfen dabei, dem Alltag für eine Weile den Rücken zu kehren.

www.badgalerie.de

Text: Ellen Krause, Padertext, www.padertext.de

Fotos: repabad / Badgalerie