erschienen im Juli zu Libori 2018 in Paderborn am Sonntag

Der richtige Zeitpunkt ist: Jetzt!

Badgalerie liefert pfiffige Ideen für seniorengerechte Bäder aus einer Hand

Paderborn. Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen seniorengerechten Badumbau? Die Antwort auf diese Frage fällt Marcus Kaiser von der Badgalerie Blome leicht: „Eigentlich immer und möglichst schon zeitig, bevor es wirklich notwendig wird“, antwortet der Profi mit der Erfahrung aus mehreren tausend Badumbauten. Wer sich erst kümmert, wenn es längst akut ist, der verschenkt wertvolle Zeit. Denn bereits ohne Handycap lassen sich altersgerechte Bäder wunderbar nutzen. Manche Einbauidee, die für Senioren gedacht ist, macht bereits vorher Freude. „Um gut geplante und altersgerecht gebaute Bäder nutzen zu können, muss man nicht erst im Seniorenalter sein“, kommentiert das Kaiser.

Die Standardfrage nach dem richtige Zeitpunkt bekam das Team der Badgalerie vor zwei Wochen bei der Seniorenmesse „Fit mit 60+“ der Malteser in Paderborn gestellt. Viele Senioren schauten sich dabei im Badmobil der Badgalerie um und knüpften so rund um die Ausstellung im Liboriusforum den ersten Kontakt. Dabei wurde bei vielen die Hemmschwelle deutlich: Alt zu werden und Hilfe zu benötigen ist selten etwas, das Menschen so direkt im Gespräch anbringen. Zudem können sie sich nicht vorstellen, was es für sinnvolle Hilfen im Bad gibt. Mit dem geschulten Team der Badgalerie ist das aber klein Problem, die Mitarbeiter kennen die Anforderungen an ein neues Bad, das auch mitaltern kann und sind geschult in der vorausschauenden Planung.

Viele kleine Dinge lassen sich beizeiten mit bedenken und werden dann im Laufe der Zeit zu praktischen Begleitern. Da ist die Sitzbank in der Dusche, die später willkommener Platz zum Ausruhen oder für die Fußpflege ist. Oder der Spiegel, der sofort höhenverstellbar angebracht wird, damit er auch im Sitzen nutzbar wird. Als gute Lösung für das WC gilt die Easy Go plus, die Spülung aus der Toilettenbrille. Sie hilft, auch bei Behinderungen der Arme oder Hände klar zu kommen. Aber auch Höhenunterschiede und Wegeberechnungen sind den Planern wichtig. Damit das neue Bad von Beginn an barrierefrei ist und auch später einmal mit Gehhilfe, Rollator oder sogar Rollstuhl nutzbar ist. Immer erst dann, wenn das auch wirklich angesagt ist.

Was für einen altersgerechten Umbau zudem wichtig ist, gehört immer schon zur Kernkompetenz der Badgalerie: Dort wird das Bad gemeinsam mit den Kunden geplant und verbindlich terminiert. Der Umbau erfolgt dann aus einer Hand und startet erst, nachdem alle Wege möglichst gegen Staub gesichert sind. Damit es später dann keine Überraschungen gibt, kalkuliert die Badgalerie immer zum Festpreis. Altersgerechte Bäder bauen, dafür ist immer der richtige Zeitpunkt. Am besten jetzt.

Foto: Seniorengerecht: Haltegriff am WC, das mit der Easy Go plus Brille ausgestattet ist, ein unterfahrbarer Waschtisch, der Spiegel, der in der Neigung gekippt werden kann, all das sind Einbauten, die das Bad altersgerecht machen.