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Wenn die Badewanne zum Fernsehsessel wird

Erschienen in "Paderborn am Sonntag" am 31.05.2014

Wenn die Badewanne zum Fernsehsessel wird

Wenn die Badewanne zum Fernsehsessel wird

Badtrends 2014: Wohnlich, individuell und pflegeleicht soll es sein

Paderborn. Was ist dieses Jahr angesagt im Bad? Trendscout Uta Kurz aus Hilden berichtet: „Armaturen aus Gold, Bronze und edle Metalle sind auch im puristischen Norden Europas wieder salonfähig.“ Ebenfalls „in“ sind frei stehende Waschtische, Wannen oder Spiegel, die wie Skulpturen im Raum stehen. „Trendy ist dabei die Verwendung von matter Beton-Optik, hell gekalktem Holz, geschmiedeten Untergestellen und zweifarbiger Keramik.“
Marcus Kaiser von der Badgalerie Blome in Schloß Neuhaus erklärt: „Der Trend geht weg von den eckigen Waschbecken und Wannen der vergangenen wieder hin zu ovalen Formen, auch bei Armaturen.“ Bei den Farben gibt es inzwischen viele Alternativen zum klassischen Weiß: Pastelltöne, Grün und Aqua sind ebenso angesagt wie die Naturtöne Braun, Grau und Taupe. Wohnlich wird das Bad durch Putz oder Holzböden. “Echtholz ist allerdings meist zu pflegeaufwändig und kann durch die Feuchtigkeit aufquellen. Besser sind Keramikfliesen in Holzoptik oder speziell auf Feuchträume und Terrassen ausgelegte Platten, die entsprechend eingefärbt sind.“

Neu auf dem Markt sind Fliesen mit Farbverlauf, so dass über eine Wand hinweg ein Ton von beispielsweise Aqua bis hin zu Weiß erreicht werden kann. Beliebt sind auch vertikale Dekor-Streifen aus kontrastfarbigen Fliesen, Flusskieseln oder Mosaik. Eine praktische Erfindung sind neue WCs ohne Spülrand, so dass sich dort nichts mehr festsetzen kann und sie leichter zu reinigen sind. Da die Menschen länger im Bad verweilen als früher, wird auch Unterhaltungselektronik stärker nachgefragt. Praktisch sind Unterputzradios, die ähnlich wie ein Lichtschalter an der Wand bedient werden können und spritzwassergeschützte Fernseher, die man auch von der Wanne aus bedienen kann.

Stark nachgefragt sind weiterhin barrierefreie Duschen und Bäder. „Die Leute schätzen den Komfort und wissen auch, dass barrierefrei heute nicht mehr nach Krankenhaus aussieht“, weiß Kaiser. Beispiele dafür zeigt die hauseigene Ausstellung der Badgalerie in der Marienloher Straße 20 in Schloß Neuhaus. Auch die Sanierung komplett aus einer Hand wird immer beliebter. „Die Vorstellung, Angebote von fünf bis sieben verschiedenen Handwerksunternehmen einholen und später koordinieren zu müssen, schreckt viele ab. Deshalb bieten wir ein Rundum-Sorglos-Paket aus einer Hand zum Festpreis und zum festen Termin an. So kann sich der Kunde entspannt auf sein neues Bad freuen!“

Text: Ellen Krause, Padertext

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Wellness in der Wanne. Die einen greifend dabei gerne zum Buch oder einem Glas Wein, die anderen zur Fernbedienung.

Foto: Repabad / Badgalerie