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Ohne Schwelle ins neue Badezimmer

Erschienen in Paderborn am Sonntag, Juni 2017

Ohne Schwelle ins neue Badezimmer

Badgalerie bietet Lösungen für Barrierefreiheit an / Nachträglicher Einbau überall möglich

Paderborn. Vier Zentimeter können manchmal entscheidend sein. Der Unterschied zwischen der Dicke von zwei nebeneinanderliegenden Kugelschreibern oder der Höhe einer Kaffeetasse sind es, die darüber entscheiden, ob ein Badezimmer barrierefrei ist. Der Badgalerie Blome in Schloß Neuhaus ist es gelungen, genau diesen Unterschied auszuarbeiten: Sie ist in der Lage, Duschen in Räume einzubauen die trotz Abfluß nur noch zwei Zentimeter Aufbauhöhe haben. Das Geheimnis dahinter erklärt sich durch die Benutzung einer speziellen Technik. Ideal also, wenn es darum geht, Duschlösungen an ungewöhnlichen Plätzen bereitzustellen. Ob im Keller ohne Abfluß nachträglich eingebaut oder selbst in einem Pflegezimmer: Durch die geringe Aufbauhöhe lassen sich solche Duschen problemlos mit dem Rollstuhl befahren und stellen keine Stolpergefahr dar. Das besondere barrierefreie Bad hat auch einen Namen: Es heißt Easy go plus und erfüllt durch die nur zwei Zentimeter schmale Kante die DIN Norm für barrierefreie Lösungen. Das ist wichtig, denn dadurch wird es als nachträglicher Einbau auch förderfähig durch die Pflegekassen. Bis zu 4.000 Euro Zuschuss können sich dann einwerben lassen, weiß Kaiser.

Wo so etwas zum Einsatz kommt, kann er schnell erklären. Der Vater eines seiner Kunden kam nach einem Schlaganfall aus dem Krankenhaus nach Hause zurück, für ihn wurde kurzerhand eine eigene Dusche ins Pflegezimmer gebaut. In einer Ecklösung mit geteilten Glastüren, die das Duschen durch eine Pflegekraft von außen ermöglichen, wurde die Easy Go plus dort aufgebaut. Wasser- und Abwasserleitung wurden platzsparend in der Ecke hochgeführt und unter der Decke verlegt. „Das ist dann auch alles problemlos rückbaubar, weiß Kaiser.

Barrierefreiheit, das bedeutet für den Fachmann aber auch, darauf zu achten, dass Badewannen 60 Zentimeter hoch sein sollten, damit die Kante besser zum Sitzen genutzt werden kann. Gerne empfiehlt Marcus Kaiser im Pflegefall aber auch das Dusch-WC. Das ist eine Verbindung zwischen WC und Bidet. Einzig ein Stromanschluss ist notwendig, auf die Keramik wird dann ein besonderer Deckel gesetzt, in dem alle Technik steckt. So wird angewärmtes Wasser durch einen herausfahrbaren Arm direkt unter den Benutzer geführt. In der Lady Funktion fährt dieser Arm sogar noch ein Stück weiter nach vorn. Das ist ideal für Menschen, die sich wegen einer Krankheit oder eines Unfalls selbst nicht helfen können. Wassertemperatur und Strahlstärke lassen sich durch eine praktische Fernbedienung steuern. Ob nun also linker oder rechter Arm beeinträchtigt sind, die Fernbedienung hat gegenüber fest am Gerät sitzenden Bedienelementen eindeutige Vorteile.

Wer Experten für den Bau eines barrierefreien Bades sucht, der ist in der Badgalerie Blome also genau richtig. Dort weiß Geschäftsführer Marcus Kaiser aber auch, dass man nicht bis zum Alter warten sollte. Manche Einbauten sind auch ohne Pflegefall nützlich und bereits beim Badumbau mit anzulegen. Damit später einmal alles einfach umgerüstet werden kann.

Info: Badgalerie Blome, Marienloher Straße 20, Schloß Neuhaus, Sonntag Schautag.       -si-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manchmal können einige Zentimeter entscheidend sein: Marcus Kaiser von der Badgalerie Blome  zeigt den innovativen Abfluß der Easy Go plus Dusche, der nur 2 Zentimeter Aufbauhöhe benötigt.