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Neue Trends im Badezimmer

Erschienen im "Westfälischen Volksblatt" am 19.02.2011

Neue Trends im Badezimmer

Nachhaltig, barrierefrei und mit Bidet

Neue Trends im Badezimmer

Nachhaltig, barrierefrei und mit Bidet

Auch das Bad ist modischen Trends unterworfen. Im Frühjahr präsentieren die Hersteller regelmäßig die Neuerscheinungen. Ulrich Blome von der Badgalerie in Schloß Neuhaus erklärt, was derzeit angesagt ist.

Das Bad gehört zu den Räumen, die sich im Laufe der Jahrzehnte am meisten verändert haben. Während es früher vor allem funktional sein und möglichst wenig Platz wegnehmen sollte, setzt man heute verstärkt auf Komfort, Wellness und eine schöne Optik. Dazu kommt der Wunsch nach Nachhaltigkeit: Wer heute sein Bad renoviert, möchte danach möglichst für die nächsten Jahrzehnte Ruhe haben. Deshalb geben viele Menschen lieber etwas mehr aus, um entsprechende gute Qualität und Materialien zu bekommen. Zum Beispiel Badmöbel, die feuchtigkeitsresistent sind und nicht aufquellen, wie es bei Mobiliar minderer Qualität passieren kann. Zudem wächst das „grüne Gewissen“ – wer nachhaltig renoviert, schon neben seinem Geldbeutel auch die Umwelt. Der Nachhaltigkeitsgedanke macht sich auch bei den Armaturen bemerkbar: Obwohl der Trend zu immer größeren Duschköpfen geht, sind auch immer mehr wassersparende Modelle auf dem Markt. Es gibt beispielsweise Armaturen, die den Wasserstrahl mit Luft anreichern. Das fühlt sich genau so gut an wie früher, spart aber viel von dem kostbaren Nass ein. Auch bei den Leitungen gibt es Fortschritte: Neue Mehrschichtverbundrohre, die aus einer Schicht Kunststoff, einer Schicht Aluminium und dann wieder aus Kunststoff bestehen, sorgen dafür, dass kein Rost entsteht. Das schützt vor Wasserschäden.

Wachsender Beliebtheit erfreuen sich Hygiene-WCs mit Bidet-Funktion. Dabei wird nach dem Toilettengang der Po im Sitzen mit einem sanften Wasserstrahl gereinigt. Das ist weitaus gründlicher als jede andere Methode und zudem schonender für die Haut als die herkömmliche Trockenreinigung mit Papier. Man fühlt sich danach rundum wohl, frisch und sauber. Je nach Modell kann man sich anschließend auch noch mit einem Föhn trocknen lassen.
Damit man möglichst lange Freude an seinem neuen Bad hat, empfiehlt sich grundsätzlich eine weitgehend barrierefreie Gestaltung. Dieser Trend setzt sich seit Jahren immer mehr durch. Barrierefreie Duschen erfreuen sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit, und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Sehr schick sieht zum Beispiel ein Boden aus geschliffenen Flusskieseln aus.
Auch bei den Duschtüren gibt es viel Spielraum. Man kann sie so gestalten, dass sie sich nach innen wegklappen lassen und man so mehr Platz im Bad hat. Oder man kann sie ganz weglassen – das sieht sehr modern aus und spart das mühsame Putzen des Glases. Eine gemauerte Wand mit seitlichem Eingang verhindert dabei, dass das Wasser in den Raum spritzt. Auch um die Dichtigkeit der Dusche muss man sich heute keine Gedanken mehr machen – spezielle Bodenwannen sorgen dafür, dass kein Wasser durchdringen kann.

Immer gefragter sind auch Kombi-Lösungen aus Dusche und Wanne mit einem fast ebenerdigen Einstieg. Sie sind ideal für alle, die nicht genug Platz für Dusche und Wanne haben oder die nicht über einen Wannenrand klettern möchten.
Bei den Farben dominieren weiterhin Naturtöne wie beige oder Vanille, die mit dunkelbraunen Naturtönen wie Mooreiche oder Tabak kombiniert werden. Alles soll wohnlich und naturfarben sein, die Oberflächen sind eher matt als glänzend. Auch Naturstein für Ablagen, Waschbecken und Fensterbänke ist nach wie vor gefragt – er sieht edel aus und ebenfalls nachhaltig, da unverwüstlich.

Text: Ellen Krause, Padertext, www.padertext.de

Immer beliebter: Hygiene-WCs, die auf Knopfdruck den Po mit sanftem Wasserstrahl reinigen. Foto: Geberit

So schick kann barrierefrei aussehen: Ebenerdige Dusche mit Flusskieseln. Foto: Badgalerie