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Mehr Sicherheit im Bad

Erschienen in "Paderborn am Sonntag" am 18.02.2014

Mehr Sicherheit im Bad

Griffe, Beleuchtung und Fußboden – Tipps vom Experten

Mehr Sicherheit im Bad

Griffe, Beleuchtung und Fußboden – Tipps vom Experten

Ein Sturz auf nassen Fliesen ist schnell passiert. Wie man sein Bad sicherer machen kann, erklärt Marcus Kaiser, Studioleiter der Badgalerie in Schloß Neuhaus:

„Beim Fußboden sollte man darauf achten, dass er einerseits rutschfest ist, andererseits aber noch glatt genug, dass man ihn leicht reinigen kann. Badematten am besten nur mit Gummierung drunter kaufen, damit sie nicht wegrutschen. In der Dusche sollte man ganz auf Matten verzichten, da Seifenreste hier schnell zur glitschigen Falle werden. Besser eine barrierefreie Dusche nehmen. Hier kann man den Fliesenboden so gestalten, dass er trittsicher ist. Zudem kann ein gemauerter Absatz in der Wand als Sitz oder Hilfe zum Abstellen der Füße beim Einseifen dienen. Inzwischen kann man barrierefreie Duschen auf allen Etagen einbauen. Unsere patentierte Dusche „Blome Easygo-Plus“ macht das möglich.“

Sehr nützlich sind klappbare Haltegriffe neben WC und Waschtisch oder in der Dusche. Sie werden an der Wand befestigt und nur bei Bedarf heruntergeklappt. So bleibt den Nutzern mehr Bewegungsfreiheit und die Toilette ist auch für Rollstuhlfahrer gut zugänglich. Wichtig ist allerdings, dass die Griffe fest in der Wand verankert werden, da sie einiges an Gewicht aushalten müssen. Deshalb sollte man bei einer Badrenovierung gleich dafür sorgen, dass man diese Griffe später leicht nachgerüstet kann. Einige Hersteller bieten auch mobile Haltegriffe an, die nicht mit der Wand verschraubt werden. Nützlich, wenn der Vermieter das Bohren nicht erlaubt! Hier sollte man sich aber von einem Fachmann beraten lassen, was im jeweiligen Fall die sicherste und beste Lösung ist.

Wer bislang in der Wanne duscht, aber nicht mehr gut über den Rand kommt, kann auf eine „Blome DuBa-automatic“ umsatteln. Das ist eine Kombination aus Dusche und Wanne mit einem bodennahen Einstieg, der zum Baden auf Knopfdruck mit einem elektrischen Rollschott verschlossen wird. Das heikle Klettern über den Wannenrand entfällt. Zudem ist der Boden der DuBa gerader als bei einer herkömmlichen Wanne und bietet so mehr Standsicherheit.

Alle erwähnten Produkte können in der Badgalerie in der Marienloher Straße 20 besichtigt werden.

Text: Ellen Krause, Padertext

Guter Halt: Studioleiter Marcus Kaiser von der Badgalerie zeigt Griffe in einer barrierefreien Dusche in der hauseigenen Ausstellung.

Foto: Badgalerie