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Mehr Lebensqualität durch barrierefreie Bäder

Erschienen im "Wochenspiegel" am 05.07.2006

Mehr Lebensqualität durch barrierefreie Bäder

Ebenerdige Duschen, Haltegriffe und niedrige Waschbecken sorgen für Komfort im Alter

Mehr Lebensqualität durch barrierefreie Bäder

Ebenerdige Duschen, Haltegriffe und niedrige Waschbecken sorgen für Komfort im Alter

Paderborn (Schloß Hamborn/Borchen). Wie ein barrierefreies Bad die Lebensqualität verbessern kann, haben jetzt die Bewohner der anthroposophisch orientierten Pflegeeinrichtung im idyllischen Schloß Hamborn erfahren. Die Einrichtung mit 55 Pflegeplätzen und 54 Wohnungen wurde 1979 errichtet. Insgesamt acht Bäder wurden nun von der Badgalerie Blome renoviert. Jetzt sind sie optimal auf die Bedürfnisse der Benutzer abgestimmt.
„Früher waren unsere Bäder mit herkömmlichen Wannen ausgestattet. Die Bewohner konnten nur mit Hilfe der Pflegekräfte baden, duschen war in den Bädern nicht möglich. Die 27 Jahre alten Bäder entsprachen nicht mehr dem heutigen Standard“, berichtet Einrichtungsleiter Alexander Spielvogel.

Zufriedene Gesichter: Einrichtungsleiter Alexander Spielvogel und Markus Kaiser von der Badgalerie Blome im barrierefreien Bad.

Jetzt verfügt jedes Badezimmer über eine ebenerdige, barrierefreie Dusche mit Haltegriffen und einer Thermostatbatterie, die vor Verbrühungen schützt. Wer mag, kann beim Abbrausen auf einem Hocker Platz nehmen. Die Waschtische aus Granit kann man auch vom Rollstuhl aus bequem nutzen. Extra lange Hebel an den Armaturen lassen sich mit minimalem Kraftaufwand bewegen. Niedrige Spiegel und Zusatz-Beleuchtung über dem Waschtisch sorgen selbst im Sitzen für gute Sicht. Die Toiletten sind mit einem Pflegestuhl überfahrbar und mit verstellbaren Stützgriffen versehen, die in Breite und Höhe individuell an die Bewohner angepasst sind.
Der Fußboden ist mit rutschfesten, geruchshemmenden Fliesen ausgestattet. Selbst an den Wänden macht sich die vorausschauende Planung bemerkbar: Eine besonders stoßfeste Kachel-Variante sichert die Stellen, die öfter mit dem Rollstuhl in Kontakt kommen. Ein Schrank, eine Heizung mit Handtuchwärmer und Ablageflächen komplettieren die neuen Räume. Auch optisch überzeugt das Ergebnis: Ein frisches Weiß mit einer roten Borte hat die alten rosafarbenen Fliesen von 1979 abgelöst. Externe Kabel und Pflege-Elemente sind verschwunden, und der Waschtisch aus Granit ist ein echter Blickfang.
„Wir haben lange mit den Badgalerie-Mitarbeitern zusammen gesessen und alle Details durchgesprochen, und das hat sich wirklich gelohnt“, erklärt der Leiter des Hauses. Auch die Schnelligkeit der Renovierung hat ihn beeindruckt. Acht Bäder in acht Wochen, so lautete der Plan. Da die Badwände bereits vorgefertigt und inklusive aller Rohre und Leitungen angeliefert wurden – ein Patent der Badgalerie – waren die ersten Waschräume sogar schon nach zwei Wochen fertig. Möglich wurde die Renovierung dank der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“, die den Großteil der Kosten übernommen hat.
„Wir haben aus den kleinen Räumen das Optimale gemacht“, sind sich Spielvogel und Projektleiter Markus Kaiser von der Badgalerie einig. Auch die Mitarbeiter sind begeistert, da ihre Arbeit durch den neuen Komfort spürbar erleichtert wird.
Vor allem aber habe sich die Lebensqualität der Bewohner deutlich erhöht. Johanna Burdel, die vor drei Jahren mit ihrem Mann in die Einrichtung zog, ist sehr angetan von der Sanierung. „Das sind schöne Bäder, die gefallen mir sehr gut. Und ich komme damit gut zurecht. Die barrierefreie Dusche ist besser als die Wanne. Und die Haltegriffe neben dem WC, wo man anfassen kann. Selbst die Schwiegertochter war begeistert. Man kann gar nicht genug gucken. Das kann man nur weiter empfehlen.“

Schön und praktisch: Barrierefreies Bad mit Dusche, verstellbaren Haltegriffen und überfahrbarem WC.

Text und Fotos: Ellen Krause, Padertext, www.padertext.de