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Clever kaufen, weniger putzen

Erschienen in der "Neuen Westfälischen" am 21.01.2011

Clever kaufen, weniger putzen

Tipps zur Auswahl und Pflege von Duschtüren

Clever kaufen, weniger putzen

Tipps zur Auswahl und Pflege von Duschtüren

Paderborn-Schloß Neuhaus. Das tägliche Duschen ist für viel Menschen ein lieb gewonnenes Ritual. Eher lästig ist dagegen das anschließende Reinigen. Wer clever ist, sorgt bereits bei der Auswahl der Dusche dafür, dass er später weniger Arbeit hat.

„Wer schon mal eine Dusche geputzt hat, weiß: Der Schmutz setzt sich in der Regel an den Ecken und Kanten fest. Gerade billige Türen aus Acrylglas sind dafür anfällig, weil sie immer eingefasst sein müssen. Zwischen Rahmen und Scheibe setzt sich schnell Schmutz fest und es entsteht Schimmel. Zahnbürsten, Wattestäbchen, Hochdruckreiniger – all das nützt auf die Dauer nichts. Es ist technisch gar nicht möglich, so eine Dusche sauber zu halten. Deshalb werden sie auch kaum noch verkauft“, sagt Ulrich Blome von der gleichnamigen Badgalerie.

Sein Rat: Ecken und Kanten von vornherein meiden. „Ideal sind barrierefreie Duschen mit Türen aus Einscheibensicherheitsglas. Dies sollte sechs bis zehn Millimeter dick sein, so dass es keine Rahmenverstärkung an den Seiten braucht. So fallen die schlimmsten Problemzonen weg und man kann das Glas einfach nach dem Duschen trocken flitschen. Natürlich müssen die Türen trotzdem zum Boden hin dicht abschießen. Hier empfehlen sich abnehmbare Dichtungsschienen mit Bürsten. Wenn man sie entfernt, kann man sowohl die Tür als auch die Schiene ganz leicht reinigen. Und man kann die Dichtung austauschen, wenn sie irgendwann unansehnlich ist.“

Auch die Scharniere sollten außen an der Tür sein, damit sich der Innenbereich leicht sauber halten lässt. Die Badgalerie hat inzwischen sogar magnetische Griffe im Sortiment, die man vor dem Flitschen abnehmen kann. Wichtig ist, dass sich die Türen nach innen und nach außen öffnen lassen. Zum einen, weil man sie dann nach innen wegklappen kann und dadurch mehr Platz im Bad hat, zum andern aus Sicherheitsgründen. Wenn mal jemand in der Dusche umkippt, kann man ihn wesentlich leichter bergen, wenn sich die Türen nach außen öffnen lassen.

Zudem sollen die Türen über einen Hebe-Senk-Mechanismus verfügen. Beim Schließen sollten sie sich absenken, damit die Tür zum Boden hin dicht ist, und sich beim Öffnen leicht anheben, damit sie nicht über dem Boden schleifen. Besonders pflegeleicht sind beschichtetet Gläser, an denen das Wasser abperlt.

Wer es noch bequemer haben möchte, kann auch ganz auf Glas verzichten. Statt einer geschlossenen Kabine baut man dann eine große, offene barrierefreie Dusche mit einer gefliesten Wand als Spritzschutz zum Raum hin. „Das ist modern, sieht schick aus und ist super leicht zu pflegen“, so Bad-Spezialist Blome. „Und wer nicht nur bei der Reinigung, sondern auch beim Einbau der Dusche wenig Stress haben will, sollte sich von einem Fachmann vor Ort beraten und dann ein Angebot mit Festpreis und Fixtermin machen lassen.“

Text: Ellen Krause, Padertext, www.padertext.de